Die Wehrerziehung in der DDR

Laut dem „Kleinen politischen Wörterbuch" von 1978 war das Hauptziel der sozialistischen Wehrerziehung „die Bereitschaft aller Bürger zu wecken, den militärischen Schutz des Sozialismus unter Einsatz ihres Lebens zu gewährleisten, im Falle einer imperialistischen Aggression an der Seite der Sowjetunion und der verbündeten sozialistischen Armeen den Feind zu schlagen und sich die politischen, militärischen und technischen Kenntnisse und Fähigkeiten anzueignen, die sie befähigen, in einem vom Imperialismus provozierten Krieg zu siegen." (S. 843) Die s. W. soll auch die Bewußtseinsbildung und die Entwicklung des militärpolitischen Denkens aller Bürger in den folgenden Massenbewegungen durchführen:

Das Ziel bestand natürlich darin, das sozialistische Vaterland zu verteidigen, nicht nur vor militärischen Angriffen sondern auch vor der ideologische Aggression mittels Presse, Rundfunk, und Fernsehen.

Mit Beginn des Schuljahres 1978/79 wurde das Fach "Wehrunterricht" an der POS für die 9. und 10. Klassen verbindliches Unterrichtsfach. Das Ziel dieses Faches war es, die Wehrbereitschaft zu befördern und Grundkenntnisse über die Landesverteidigung zu vermitteln, auch ein klares Feindbild zu verinnerlichen und die Jugend an der Waffe auszubilden. Dem dienten:

 

 

9.  Klasse (POS)

10. Klasse : (POS) 

11. Klasse    ( ab Mai 1981)

(Quelle: http://home.t-online.de/home/huelsse.dd/wehru1.htm)

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